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Werkzeuge

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Ein Werkzeug ist ein von Menschenhand geschaffenes oder umgeformtes Arbeitsmittel oder Artefakt, um auf Gegenstände (Werkstücke oder Materialien im weitesten Sinne) mechanisch einzuwirken; im weiteren Sinne für Hilfsmittel im Allgemeinen, um die physische Umwelt zu bearbeiten. Eine größere Menge verschiedener oder die Gesamtheit aller Werkzeuge, die nötig für eine Tätigkeit sind, nennt man Werkzeugsatz, in weiterem Sinne die Ausrüstung (in einer Werkstatt, eines Handwerkers, eines Facharbeiters). In der Industrie werden die verwendeten Werkzeuge in einer Werkzeugverwaltung dokumentiert. Die Bearbeitung eines Werkstücks erfolgt durch ein Werkzeug, das aber wiederum durch ein Tier, einen Menschen oder eine Maschine geführt werden muss. Eine Maschine, die eigenständig eine Bearbeitung ausführt, kann also nicht als Werkzeug bezeichnet werden, wobei sich die Begrifflichkeiten überlappen, denn eine komplexe Maschine kann durchaus als Werkzeug eingesetzt werden. Im Einzelnen steht der Begriff Werkzeug für Grundwerkzeuge: Amboss, Richtplatte, Schraubstock Handwerkzeuge: Hammer, Zangen, Feilen, Schraubendreher, Meißel in Press- oder Walzwerken und Stanzereien verwendete Formwerkzeuge (Münzstempel, Guss- oder Pressformen), in Werkzeugmaschinen eingesetzte Bearbeitungswerkzeuge (Schneidwerkzeuge: Fräser, Bohrer), die Gesamtheit der Werkzeuge, die für eine Verrichtung gebraucht werden (z. B. das Werkzeug des Tischlers), in der Informatik eingesetzte Software zum Erstellen, Verwalten oder Prüfen anderer Software (z. B. Compiler, Versionsverwaltung, Debugger), auch als Softwarewerkzeug bezeichnet, in der Wirtschaftsinformatik als routinemäßig anwendbare, häufig als Software implementierte Methode (z. B. Analysemethode, Entwurfsmethode, Evaluierungsmethode) oder Technik (Kreativitätstechnik, Netzplantechnik, Szenariotechnik) zur Lösung eines Problems. In Informatik und Wirtschaftsinformatik in neuerer Zeit weit verbreitet ist die Bezeichnung Werkzeugkette (toolchain) als eine Menge interagierender, vernetzter Werkzeuge verschiedener Funktionalität zur Lösung eines Gesamtproblems in einem durchgängigen Arbeitsfluss zur Verbesserung von Wirksamkeit (Effektivität) und Wirtschaftlichkeit (Effizienz) des Problemlösungsprozesses. Im Unterschied dazu: Werkzeugkasten (toolbox). Der Beruf des Werkzeugmachers im Werkzeugbau wird meist mit der Herstellung von Gesenken und Spritzguss­formen (Spritzgießwerkzeug) verbunden, obwohl zum Berufsbild auch die Herstellung von Schneidwerkzeuge, Meßwerkzeugen und Vorrichtungen gehören.